Das Ensemble Youkalí präsentiert ein einzigartiges musikalisches Chanson-Varieté, das die goldenen Zwanzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts wieder aufleben lässt und ihnen eine moderne Note hinzufügt. Ihr Programm Seiltänzerin ohne Netz entführt das Publikum in den maroden Charme der Zwanzigerjahre und baut gleichzeitig eine Brücke zur Gegenwart.
Die vier Künstlerinnen hauchen den tiefgründigen und humorvollen Gedichten von Mascha Kaléko musikalisches Leben ein. Youkalí lädt mit verschmelzenden Frauenstimmen, virtuosem Instrumentalspiel und einer beeindruckenden Papierkunst-Performance zum Lachen, Weinen und Nachdenken ein. Die musikalische Atmosphäre erinnert an eine Mischung aus Max Raabe und den Comedian Harmonists, jedoch mit einem zeitgenössischen, weiblichen Touch.
Das Publikum wird aktiv in die Darbietung einbezogen, indem es die Setlist des Abends durch das Ziehen von Gedichten bestimmt. Dadurch entstehen einzigartige Konzerterlebnisse, bei denen auch die Künstlerinnen auf der Bühne von den Entscheidungen des Publikums überrascht werden.
Der Ensemble-Name Youkalí wird in Anlehnung an das Chanson von Kurt Weill und Roger Fernay als „Land der Sehnsüchte“ interpretiert. Dieses Land der Sehnsüchte, in dem Träume wahr werden können, ist die Prise Hoffnung, die die vier Musikerinnen ihrem Publikum vermitteln möchten. In einer Welt, die von Herausforderungen geprägt ist, versuchen sie, Momente des Zusammenhalts und der Verbindung zu schaffen.
Youkalí erzählt Geschichten von Liebe, Beziehungen, Einsamkeit, Verlust und Krieg. Während das Publikum im Saal zusammenwächst und die alltäglichen Probleme in den Hintergrund treten, wird auch die Wichtigkeit des Zusammenhalts in einer globalen Perspektive deutlich. Youkalí möchte Brücken zwischen den Menschen bauen, unabhängig von Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Geschlecht.
Das Ensemble hat zwei Alben veröffentlicht: Youkalí trifft Mascha Kaléko und Lili Grün & Mascha Kaléko.
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