Freiheit

Dialog-Labor: Einigkeit und Recht und Freiheit, dritter Akt

„Freiheit – dieser Begriff sagt gar nichts“, behauptet die Grit Lemke. Ihrer Meinung nach ist sie nur ein Gefäß: „Die Frage ist, was wir da hineintun“. Antworten darauf suchen wir beim Dialog-Labor Freiheit, mit dem wir die Trilogie Einigkeit, und Recht und Freiheit abschließen. Unsere Gäste sind diesmal Grit Lemke, Autorin („Die Kinder von Hoy. Freiheit. Glück und Terror.“), Regisseurin („Gundermann Revier“) und promovierte Ethnologin sowie Hans-Robert Metelmann, ehemaliger Kultusminister von Mecklenburg-Vorpommern und ehemaliger Rektor der Universität Greifswald. 

Im Dialog-Labor „Freiheit“ werden Grit Lemke, Hans-Robert Metelmann, der Journalist Dirk Böttcher und der Schauspieler Thomas Rühmann über ihre persönlichen Bezüge zum Thema Freiheit berichten und außerdem dazu diskutieren, wie es um die Freiheit aktuell in Deutschland bestellt ist, wer sie gefährdet und wie sie geschützt werden kann.

Dabei sein wird auch ein musikalisches Urgestein des deutschen Avantgarde Jazz: Willi Kellers. Er trommelte schon in fast jeder aufsehenerregenden Theaterinszenierung deutschlandweit, spielte auf allen großen und kleinen Jazzfestivals in Europa, hat gerade den brandenburgischen Jazzpreis verliehen bekommen und wird nun, zusammen mit Wolfgang Schmiedt und Clemens Christian Poetzsch die Freiheit in der Musik und vielleicht auch ihre Grenzen erforschen.

Dialog-Labor ist unser neues Format in Kooperation mit brand eins, dem Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Gesprächen, Lesungen und Musik beschäftigen wir uns mit Deutschland. Zusammen mit Vertretern aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft, Journalismus und vor allem der Zivilgesellschaft – das sind Sie, unser Publikum – setzen wir uns mit dem Zustand, der Entwicklung und Zukunft unserer Gesellschaft auseinander und deuten Deutschland in drei Akten: Einigkeit und Recht und Freiheit.

Die drei Begriffe stehen am Anfang der deutschen Nationalhymne. Wir lesen sie als die Essenz unseres gesellschaftlichen Konsenses. Der wie selten zuvor unter Druck ist: Zwischen den Parteien, zwischen Arm und Reich, zwischen Stadt und Land brodelt es, die Gesellschaft driftet auseinander. Stellen wir diese Begriffe auf den Prüfstand: Wofür steht Einigkeit heute? Wie deklinieren wir Recht? Welche Bedeutung hat Freiheit? Und vor allem: Halten diese Begriffe noch die Versprechen, die wir lange Zeit mit ihnen verbunden haben?

Kurze Zusammenfassung des 1. Dialog-Labors:

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