Frei Spiel – unter diesem Motto gestalten Studierende der renommierten Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ ein Wochenende mit verschiedenen selbsterarbeiteten Vorstellungen.
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Entrückt
von Lucy Kirkwood
Am Anfang steht ein unaufgeklärter Mordfall. Die Quilters verschießen sich, je länger ihre Beziehung hält, immer mehr der suspekten Außenwelt. Als dann eine Katastrophe nach der anderen hereinbricht – nicht zuletzt die Corona-Pandemie – kapseln sie sich ganz von der Gesellschaft ab und bereiten sich auf den großen Tag vor. Mittellos, entrückt, mit einem Kind und ohne Geld suchen sie nach ihrem letzten gemeinsamen Ausweg. Was ist Wahrheit? Wer versucht hier was zu vertuschen? Die Spurensuche führt durch zehn Jahre gelebte Beziehung, auf dass sich endlich enthüllen kann, was zu lange geheim gehalten wurde.
Die Möwe
Szenen nach Anton Tschechow
Gelplatzte Träume, falsche Hoffnungen und jede Menge Landluft ... Kostja will endlich aus dem Schatten seiner Über-Mutter heraustreten – mit einem erfolgreichen Regiedebüt. Leider interessiert sich die Hauptdarstellerin eher für den Liebhaber von Kostjas Mutter. Die wiederum sieht sich im Zuge der Ereignisse mit einigen Fragen konfrontiert: Karriere oder Familie? Star- oder Mutterdasein? Sohn oder Liebhaber? Vorhang auf, für eine erschreckend authentische Menschenstudie im künstlerischen Milieu.
Streiflichter vom Frei Spiel 2025
Video: Tobi Jall