Lieder vom Kommen und Gehn

Ein musikalisch-literarisches Programm mit dem Liedermacher Paul Bartsch

Paul Bartsch

Der hallesche Liedermacher Paul Bartsch, Generationsgefährte von Gundermann und Wenzel, hat den unfreiwilligen Ruhestand der letzten Monate zur Arbeit an einem neuen Programm genutzt, zu dem auch gleich eine frische CD erschienen ist: „Lieder vom Kommen und Gehn“, geschrieben während der Pandemie – doch keine Sorge, das C-Wort kommt kein einziges Mal darin vor …

Dafür begibt sich Paul Bartsch getreu dem Heinrich-Heine-Motto, wonach der heutige Tag ein Resultat des gestrigen sei, auf Spurensuche ins Gestern, in sein Leben wie auch in das von uns allen. Seine moderne Odyssee führt zurück in die Zeit, da das Wünschen noch geholfen hat („Wunschlos“), und widmet der Suche nach dem, was es so niemals gab, einen selbstironischen „Ostalgie-Blues“.

Das „Geheimnis“, das ihm einst der Großvater anvertraute, gibt er nun gern seinen Enkeln weiter und besingt in „Anfang und Ende“ jenen einzigartigen Moment, da das Jahr im Spagat steht. Außerdem geht es ums richtige Streiten und darum, was die Krähe den Kindern noch immer an der Wiege singen muss. Angesichts eines zunehmend digitalisierten Lebens bekennt der 67-Jährige offen, „ungeheuer retro“ zu sein, und haut dazu im „Trommel-Lied“ vernehmlich auf die Pauke, bevor das Vögelchen Sehnsucht aus dem engen Käfig der Brust entlassen wird und das Gitarrenboot in den sicheren Hafen zurückfindet.

Unterstützt von Thomas Fahnert (Gitarre, Geige, Gesang) wird all das vorgetragen in einem unterhaltsamen musikalisch-literarischen Programm voller Poesie und Wärme, humorvoll und ernsthaft, berührend und Mut machend: Es ist immer noch ein Kommen und es ist immer schon ein Gehn …

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