Event

Ein Monolog über das Theater – und über die Welt

Andreas Klumpf in „Event“

Ein Mann steht im gleißenden Licht auf der Bühne. Ein Schauspieler. Er spricht zu uns über sich, über die Zuschauer und die Situation. Wer dachte, er wüsste, was das hier ist: Bühne, Schauspieler, Zuschauer, der sieht sich womöglich getäuscht. Ist alles ganz anders?

Je mehr der Mann auf der Bühne uns über die Bräuche und Konventionen der Theaterwelt erzählt, desto deutlicher wird, dass es sich hier zugleich um unsere Gesellschaft handelt. Der Schauspieler wird zum Sinnbild für uns alle, die wir in einer immer größer werdenden Welt verzweifelt nach Sinn und Klarheit suchen. Der Mangel an direkter Kommunikation und fehlende Verbundenheit sind für ihn die Folgen einer von Profitgier und Digitalisierung getriebenen Welt.

John Clancys Event ist ein komischer, gleichzeitig zutiefst irritierender Monolog über die merkwürdige Veranstaltung, die wir Theater nennen – und eine brillante Meditation über das, was uns die Bühne über unser Leben zu erzählen hat. Ein cleveres Stück Meta-Theater mit den denkbar einfachsten Mitteln, und eben aus dieser Einfachheit wächst die enorme Überzeugungskraft. Im Idealfall verlässt das Publikum das Theater in der Überzeugung, seine Zeit verschwendet zu haben – ohne es zu bereuen.
Verlag der Autoren

Ein schweißtreibender verbaler Parforceritt!
Märkische Oderzeitung

Andreas Klumpf spielte unter anderem am Schauspiel Hannover, am Deutschen Theaters in Göttingen und am Maxim Gorki Theater Berlin.

theater.land steht für anspruchsvolles Theater in ländlichen Räumen. Lokale Gegebenheiten fließen unmittelbar in die Inszenierungen ein. theater.land will das Publikum aus Land und Stadt zu Diskurs und Begegnung einladen – auch abseits der gewohnten Kunst- und Kulturinstitutionen.
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