Theater am Rand

Schlafplatz am Rand

 

*Eintritt bei Austritt Für unsere Vorstellungen empfehlen wir Ihnen Austrittspreise zwischen 15 und 25 Euro. Schlussendlich entscheiden Sie jedoch selbst, was Ihnen die Vorstellung wert war.

Samstag
01.07.17

Sugar man
15:00 Uhr

Das bittersüße Märchen des Sixto Rodriguez
Eine wahre Geschichte. In drei Teilen. Detroit. Kapstadt. Berlin. Trilogie eines Trios. Wundersamer Stoff. Falsche Songs. Großes Kino. Gelöst wird das Rätsel um den amerikanischen Songwriter Rodriguez. Keiner hörte ihn, keiner wollte ihn, keiner kannte ihn, aber es kamen Tage voller Wunder und Staunen.
Thomas Rühmann: (voc, git), Jürgen Ehle: (git, voc), Monika Herold: (bass, key, voc)

für Gruppen vorrangig

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Samstag
01.07.17

Sugar man
20:00 Uhr





Sonntag
02.07.17

Fiese Fabeln
11:00 Uhr

Fabelhaft aufgeschrieben von David Sedaris, fies erzählt von Holger Daemgen und Thomas Rühmann
„Wenn die Tiere so wären wie wir, hätt` auch die Maus ein Schmusetier.“ David Sedaris hat einen Sinn für die schrägen, einsturzgefährdeten Seiten des Daseins. Seine Texte über das Leben der Paviane, Uhus, Hängebauchschweine und Laborratten sind haarsträubend witzig, brutal, wahrhaft komisch. Zum Heulen. Die Schauspieler verlassen ihr Menschendasein und verwandeln sich in die jeweiligen tierischen Hauptdarsteller. Thomas Rühmanns gibt das verliebte Streifenhörnchen, natürlich lispelnd: Weißt Du was Jazz ist? Wer Holger Daemgens gackernde Schwester der braunen Henne erlebt hat, wird ihn, nein sie, vor Freude umarmen wollen. Mit viel Beifall und Lachtränen im Auge.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Sonntag
02.07.17

Fuasi und Ensemble
17:00 Uhr

Der aus Kalifornien stammende Saxophonist Fuasi Abdul-Khaliq gründete sein Jazz-Quartett bereits 1995. Zuvor studierte er in Los Angeles Saxophon, Klarinette, Flöte und Komposition, tourte von Küste zu Küste und kam 1992 erstmals nach Berlin, wo er in der Musikszene sehr willkommen war.
Pianist Rolf Zielke arbeitete mit Größen wie Charlie Mariano, Thomas Quasthoff oder Mike Stern zusammen und unterrichtet am Jazz-Institut Berlin. Kenny Martin aus New York studierte Schlagzeug an der Berkley School of Music in Boston und erweitert die Referenzliste um Tony Williams, Jack DeJonette und Billy Cobham. Max Hughes am Bass spielte bereits mehrfach im Theater am Rand, unter anderem mit Pascal von Wroblewski, Bajazzo, Rogerio Souza und Tobias Morgenstern. Gemeinsam kreieren die Musiker einen einzigartigen Sound, den man vom ersten Ton an erkennt. Ihre Musik ist von Blues, Hard Bop, Eastern, African und Funk beeinflusst und entwickelt einen Klang voller Spirit, Tiefe und Energie. Das Quartett gastierte bereits in verschiedenen Europäischen Ländern. „Ein unglaubliches Gefühl für Stimmungen und mächtig viel Power zeichnet dieses perfekt harmonierende Quartett aus, welches technisch nicht schlechter ist als die ganz Großen der Branche. Egal ob nun ihre Musik als Modern, Straight Ahead oder Funk Jazz bezeichnet wird, sie ist auf jeden Fall innovativ zu nennen ...“ Richard Mallach
Fuasi Abdul-Khaliq (USA): Saxophon, Klarinette, Flöte; Rolf Zielke (D) Piano, Kenny Martin (USA) Drums, Max Hughes (USA/D) Bass

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Freitag
07.07.17

Mitten in Amerika
15:00 Uhr

Nach dem Roman von Annie Proulx
Ein heiteres Stacheldrahtfest in 6 Akten zwischen Landmaschinen, Ölquellen, Schweinemast, Windrädern und einem alten Ass aus dem Ärmel.
Annie Proulx erzählt bitterböse, grimmige Geschichten um Wasser, Boden, Öl, Windräder und Schweinefarmen in den schmalen Panhandles von Texas und Oklahoma, einer abgelegenen Landschaft, flach wie ein Brett, mit hohem Himmel und atemberaubenden Sonnenuntergängen, die Bewohner versehen mit kontrapunktischem Überlebens-Humor. Dazwischen ein junger Mann namens Bob Dollar auf der Suche nach Lebenssinn. Am Ende steht die Frage: Sind wir noch zu retten? „Mitten in Amerika“ ist ein Spiel zu fünft um die kräftigen, komischen, kriminellen, kulinarischen, sexuellen, elementaren Dinge zwischen Himmel und Erde.
Es spielen Thomas Rühmann, Tobias Morgenstern, Jens-Uwe Bogadtke und Kathleen Gaube.

Leider ist Ursula Karusseit erkrankt und kann in der gesamten Veranstaltungsserie "Mitten in Amerika" nicht auftreten.

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Freitag
07.07.17

Mitten in Amerika
20:00 Uhr


Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Samstag
08.07.17

Mitten in Amerika
15:00 Uhr


für Gruppen vorrangig

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Samstag
08.07.17

Mitten in Amerika
20:00 Uhr

Nach dem Roman von Annie Proulx
Ein heiteres Stacheldrahtfest in 6 Akten zwischen Landmaschinen, Ölquellen, Schweinemast, Windrädern und einem alten Ass aus dem Ärmel.
Annie Proulx erzählt bitterböse, grimmige Geschichten um Wasser, Boden, Öl, Windräder und Schweinefarmen in den schmalen Panhandles von Texas und Oklahoma, einer abgelegenen Landschaft, flach wie ein Brett, mit hohem Himmel und atemberaubenden Sonnenuntergängen, die Bewohner versehen mit kontrapunktischem Überlebens-Humor. Dazwischen ein junger Mann namens Bob Dollar auf der Suche nach Lebenssinn. Am Ende steht die Frage: Sind wir noch zu retten? „Mitten in Amerika“ ist ein Spiel zu fünft um die kräftigen, komischen, kriminellen, kulinarischen, sexuellen, elementaren Dinge zwischen Himmel und Erde.
Es spielen Thomas Rühmann, Tobias Morgenstern, Jens-Uwe Bogadtke und Kathleen Gaube.

Leider ist Ursula Karusseit erkrankt und kann in der gesamten Veranstaltungsserie "Mitten in Amerika" nicht auftreten.

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Sonntag
09.07.17

Der Hase im Rausch spielt Cello
11:00 Uhr

Esche liest Esche, Greger spielt Bach
Eberhard Esche gehört zu denen, deren Verlust mit den Jahren immer empfindlicher fühlbar wird. Mag die Kunst des Schauspielers flüchtig sein, mit seinen Büchern hat er sich einen bedeutenden Gedenkstein gesetzt und den Nachgeborenen ein Werk der lebendigen Erinnerung, einer gediegenen Kunstauffassung und unbeugsamen politischen Haltung hinterlassen. Seine autobiographischen Geschichten handeln natürlich vom Theater, aber sie erzählen auch von den gesellschaftlichen Zuständen, unter denen Theater blüht oder vegetiert, und von den Leuten, die Theater machen.
Seine Tochter, die Schauspielerin Esther Esche, und der Solocellist der Berliner Staatskapelle Andreas Greger schaffen eine Komposition aus Esches Gedanken zu den Dingen des Lebens und Johann Sebastian Bachs wundervollen Werken.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Sonntag
09.07.17

Mitten in Amerika
18:00 Uhr

Nach dem Roman von Annie Proulx
Ein heiteres Stacheldrahtfest in 6 Akten zwischen Landmaschinen, Ölquellen, Schweinemast, Windrädern und einem alten Ass aus dem Ärmel.
Annie Proulx erzählt bitterböse, grimmige Geschichten um Wasser, Boden, Öl, Windräder und Schweinefarmen in den schmalen Panhandles von Texas und Oklahoma, einer abgelegenen Landschaft, flach wie ein Brett, mit hohem Himmel und atemberaubenden Sonnenuntergängen, die Bewohner versehen mit kontrapunktischem Überlebens-Humor. Dazwischen ein junger Mann namens Bob Dollar auf der Suche nach Lebenssinn. Am Ende steht die Frage: Sind wir noch zu retten? „Mitten in Amerika“ ist ein Spiel zu fünft um die kräftigen, komischen, kriminellen, kulinarischen, sexuellen, elementaren Dinge zwischen Himmel und Erde.
Es spielen Thomas Rühmann, Tobias Morgenstern, Jens-Uwe Bogadtke und Kathleen Gaube.

Leider ist Ursula Karusseit erkrankt und kann in der gesamten Veranstaltungsserie "Mitten in Amerika" nicht auftreten.

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Freitag
14.07.17

Mitten in Amerika
15:00 Uhr

Nach dem Roman von Annie Proulx
Ein heiteres Stacheldrahtfest in 6 Akten zwischen Landmaschinen, Ölquellen, Schweinemast, Windrädern und einem alten Ass aus dem Ärmel.
Annie Proulx erzählt bitterböse, grimmige Geschichten um Wasser, Boden, Öl, Windräder und Schweinefarmen in den schmalen Panhandles von Texas und Oklahoma, einer abgelegenen Landschaft, flach wie ein Brett, mit hohem Himmel und atemberaubenden Sonnenuntergängen, die Bewohner versehen mit kontrapunktischem Überlebens-Humor. Dazwischen ein junger Mann namens Bob Dollar auf der Suche nach Lebenssinn. Am Ende steht die Frage: Sind wir noch zu retten? „Mitten in Amerika“ ist ein Spiel zu fünft um die kräftigen, komischen, kriminellen, kulinarischen, sexuellen, elementaren Dinge zwischen Himmel und Erde.
Es spielen Thomas Rühmann, Tobias Morgenstern, Jens-Uwe Bogadtke und Kathleen Gaube.

Leider ist Ursula Karusseit erkrankt und kann in der gesamten Veranstaltungsserie "Mitten in Amerika" nicht auftreten.

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Freitag
14.07.17

Mitten in Amerika
20:00 Uhr


Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Samstag
15.07.17

Mitten in Amerika
15:00 Uhr


für Gruppen vorrangig

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Samstag
15.07.17

Mitten in Amerika
20:00 Uhr


Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Sonntag
16.07.17

Jerusalem war immer eine schwere Adresse
11:00 Uhr

Daniel Minetti liest Angelika Schrobsdorff
Es gibt wenige Schriftsteller, die jüngere geschichtliche Zusammenhänge so unterhaltend, intelligent und sinnlich in Worte fassen konnten wie Angelika Schrobsdorff. In „Jerusalem war immer eine schwere Adresse“ beschreibt sie ihr Leben als Jüdin in einem arabischen Haus in Jerusalem während der Zeit der ersten Intifada: absurd, komisch, erotisch, befremdlich, nachdenklich und erschreckend aktuell. 1983 übersiedelte Schrobsdorff in ihre Wahlheimat Jerusalem, 2006 kehrte sie nach Berlin zurück, weil der Nahostkonflikt sie zu sehr quälte, den sie als zunehmend hoffnungslos erlebte. Was blieb, war die ewige Sehnsucht nach Jerusalem, nach ihren Freunden, den Gerüchen, dem Licht. Sie ist im Juli des letzten Jahres in Berlin gestorben. Der Schauspier Daniel Minetti war selbst 1984 mit einem Gastspiel der Berliner Volksbühne in Damaskus und meint: keiner beschreibt den Nahen Osten in seiner Schönheit und seinem Wahnsinn mit soviel Humor, Liebe und Verzweiflung, wie Angelika Schrobsdorff.

Empfohlener Austrittspreis: 16 €*




Sonntag
16.07.17

Mitten in Amerika
18:00 Uhr


für Gruppen vorrangig

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Freitag
21.07.17

„Glaubt mir kein Wort!“ - Peter Ensikat - Nicht zu vergessen!
20:00 Uhr

In einer Hommage gedenken die Buchautorin, Schauspielerin und ehemalige „DISTEL“-Kabarettistin Bastienne Voss sowie der Schauspieler Wolfgang Winkler, besonders bekannt als Hauptkommissar Schmücke aus dem „Polizeiruf 110“, an den 2013 leider viel zu früh verstorbenen genialen Kabarettautor.
Peter Ensikat zählte zweifelsohne zu den erfolgreichsten Vertretern seiner Zunft im deutschsprachigen Raum. Er wurde auch der „Hildebrandt des Ostens“ genannt, war ein Könner der Zwischentöne und verstand es dennoch, die Dinge provokant und sarkastisch auf den Punkt zu bringen. Er entlarvte stets augenzwinkernd in seinen Satiren die Absurdität unserer Welt. Dabei war es ihm egal, ob es um große Politik oder um alltägliche Beziehungsprobleme ging. Seine kabarettistischen Glanzstücke sind in der Gegenwart zum Teil von erschreckender Aktualität. Die Sammlung „GLAUBT MIR KEIN WORT“, welche von Bastienne Voss herausgegeben wurde, erschien im September 2015 und umfasst Texte, die Ensikat zwischen 1969 und 2008 für das Berliner Kabaretttheater „DISTEL“ schrieb. „Irgendwie haben alle recht. Und das ist mein Problem: Wenn alle recht haben, wem soll ich dann noch glauben?“ Peter Ensikat

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Samstag
22.07.17

Grenzgänge
19:00 Uhr

Das Gelände des Theaters wird zum Spielraum junger Musiker und Komponisten, die sich in die „junction gaps“ von Konventionen und Erwartungshaltungen begeben, um mit dem Format des Konzerts zu experimentieren. Altes trifft auf Neukompositionen, Zeitgenossen auf Urgesteine, Klassik auf Welt und Jazz auf Elektroakustik. Ein vielfältiges Programm, das einen Querschnitt der zeitgenössischen Musikkultur widerspiegelt. Mit noch nie aufgeführtem Tonmaterial und hochtalentierten Visionären wird der Ausflug an den Rand zum einzigartigen musikalischen Happening.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Sonntag
23.07.17

Vom Dunkel ins Helle – Nächtliche Versammmlung
03:14 Uhr

Es geht von der Nacht in den Morgen, vom Dunklen ins Helle, von Spät bis Früh. Die Natur gibt den Ton an. Zu erleben ist ein Konzert der Stille, der Behutsamkeit, des Respekts. Wider die Schnelligkeit und Lautheit. Zeit zu hören, zu sehen, zu wachen, zu schlafen, zu versinken. Ein Konzert der besonderen Wahrnehmung. Eine genreübergreifende Performance mit Künstler*Innen der Agios Lavrentios Brass Band, des Berliner Kollektivs Ikozaeder IG sowie PODIUM Esslingen.

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*




Sonntag
23.07.17

Oderton - Klavierkonzert
17:00 Uhr

Ein Klavier steht im Freien und spielt Musik in die Ferne. Es erzählt vom Reisen und Ankommen, vom Abschied und Unterwegssein.
Konstantin Gabriel Dupelius ist Pianist, Komponist und Arrangeur. Im Grenzbereich zwischen Improvisation, Interpretation und Komposition sucht er neue Wege, um Tradition und Gegenwart zu verbinden. In der Beschäftigung abseits von vermeintlichen Stil- und Genredefinitionen musiziert er in verschiedenen Ensembles und Produktionen, bspw. im Duett mit dem Tubisten Jonas Urbat bei „PTT – PianoTubaTechno“. Von Mozart bis Schumann über Glass, Crumb, Bill Laurance bis hin zu Eigenkompositionen spielt der junge Pianist Vergangenheit und Zukunft auf schwarzen und weißen Tasten.

Empfohlener Austrittspreis: 16 €*




Freitag
28.07.17

Lilly Passion
20:00 Uhr

mit Bärbel Röhl und Musikern von L’art de passage
„Lilly Passion“ ist ein Chanson-Abend zu Ehren der französischen Grande Dame de la Chanson BARBARA. In Frankreich war sie ebenso berühmt wie Edith Piaf oder Jaques Brel. Die Sängerin Lilly lebt für ihr Publikum und ihre Chansons. „Meine schönste Liebesgeschichte, das seid ihr“ - So lautet das Motto des Abends. „Bärbel Röhls Stimme, diese schmelzende Sanftheit, diese metallische Klarheit, diese burschikose Entfesselung- die ist wie gemacht für dieses Genre, die nimmt gefangen ohne Tricks.“
Bärbel Röhl: Gesang, Tobias Morgenstern: Accordion, Piano, Wolfgang Musick: Kontrabass

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Samstag
29.07.17

Kunst
20:00 Uhr

eine boulevardeske Komödie von Yasmina Reza
1994 erstmalig in Paris aufgeführt hat diese einmalige Komödie über die Freundschaft weltweiten Erfolg. Yasmina Reza sorgt für ein Wechselbad der Gefühle - schonungslos und schlagfertig sitzt jede Pointe. Seither wurde der Stoff in 36 Sprachen inszeniert und ist bis heute eines der bedeutendsten und bekanntesten Stücke der 90er Jahre. So dramaturgisch genial die drei Charaktere miteinander verflochten sind, so nah sind die Dialoge am Nerv der Gesellschaft. Das Schauspielensemble „Die Achse“ - Vincenz Türpe, Niclas Rohrwacher und Bernardo Arias Porras, alle Absolventen der HfS „Ernst Busch“, gründete sich 2010. In ihrer dritten Inszenierung dreht sich alles um die vollkommene Liebe – die Freundschaft.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Sonntag
30.07.17

„Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“
11:00 Uhr

von Nikolai Gogol, dargeboten vom Schauspielensemble „Die Achse“ - Vincenz Türpe, Bernardo Arias Porras und Niclas Rohrwacher
In seiner berühmtesten Erzählung skizziert Gogol meisterhaft das Leben der kleinen Leute in Sankt Petersburg. Ein Ort der Zwänge und der Enge, einer abgezirkelten Ordnung, in der der Geist der Unterwürfigkeit und Käuflichkeit herrscht. In der unreflektierte Nachäfferei flüchtiger Modeerscheinungen nicht nur von der Gesellschaft toleriert, sondern gepflegt werden. Ein Ort, dessen Gesellschaftsgefüge keinen Raum bietet für ein unabhängiges Individuum. Und auch nicht für Popristschin, der sich einen Lebensraum von Freiheit, Anerkennung und Liebe ersehnt. Was bleibt ist Umsturz oder Flucht. Und nur der Narr ist wahrhaft frei.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Sonntag
30.07.17

Kunst
18:00 Uhr

eine boulevardeske Komödie von Yasmina Reza
1994 erstmalig in Paris aufgeführt hat diese einmalige Komödie über die Freundschaft weltweiten Erfolg. Yasmina Reza sorgt für ein Wechselbad der Gefühle - schonungslos und schlagfertig sitzt jede Pointe. Seither wurde der Stoff in 36 Sprachen inszeniert und ist bis heute eines der bedeutendsten und bekanntesten Stücke der 90er Jahre. So dramaturgisch genial die drei Charaktere miteinander verflochten sind, so nah sind die Dialoge am Nerv der Gesellschaft. Das Schauspielensemble „Die Achse“ - Vincenz Türpe, Niclas Rohrwacher und Bernardo Arias Porras, alle Absolventen der HfS „Ernst Busch“, gründete sich 2010. In ihrer dritten Inszenierung dreht sich alles um die vollkommene Liebe – die Freundschaft.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*