Theater am Rand

Schlafplatz am Rand

 

*Eintritt bei Austritt Für unsere Vorstellungen empfehlen wir Ihnen Austrittspreise zwischen 15 und 25 Euro. Schlussendlich entscheiden Sie jedoch selbst, was Ihnen die Vorstellung wert war.

Freitag
02.06.17

Schwarz ohne Zucker
19:30 Uhr

Nach der Erfolgsinszenierung von Mankells „Treffen am Nachmittag“ wenden sich die beiden Theater- und Filmstars Irma Münch und Hermann Beyer in ihrem neuen Stück den Lebenserfahrungen und den daraus resultierenden Sehnsüchten älterer Menschen zu. In einem Krankenhauswarteraum für Angehörige begegnen sich ein Mann und eine Frau. Wenn man einander nicht kennt, ist Takt überflüssig. Indiskret, angreifbar, unbeholfen, komisch und auch ein bisschen peinlich schleicht sich zwischen beide eine ungekannte Offenheit. Sie geben nach, wo sie früher hart blieben, sie geben zu, was in der Ehe nicht zu sagen war. Vom Plateau des Alters gelingt ihnen ein weiter Blick in die Vergangenheit des jeweils Anderen, die, und das ist die heitere Seite, nun nicht mehr zu ändern ist.
Autorin: Kirsten Stina Michelsdatter, Regie: Andreas Pirl

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Samstag
03.06.17

Schwarz ohne Zucker
19:30 Uhr


Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Sonntag
04.06.17

Silcher. Volkslieder im neuen Gewand / Gewandhauschor Leipzig und L‘art de passage
19:30 Uhr

Der Gewandhauschor Leipzig und das Ensemble „L‘art de passage“ haben die bekanntesten Volkslieder von Friedrich Silcher neu arrangiert und machen damit die Schönheit dieser Musik auf ganz neue Weise hörbar. Unter ihnen sind Hits wie „Die Loreley“, „Dem Himmel will ich klagen“, „Der Lindenbaum“ und „Ännchen von Tharau“. Der GewandhausChor ist seit mehr als 150 Jahren einer der führenden semiprofessionellen Konzertchöre Deutschlands. Bis heute ist er eng mit dem Gewandhaus und dem Gewandhausorchester verbunden. Aus dieser Tradition ergeben sich auch die breit gefächerten Aufgaben des Chores, die vom sinfonischen Repertoire über anspruchsvolle, programmatisch ausgefeilte A-cappella-Programme bis hin zu Cross-Over-Konzerten reichen. Seit der Spielzeit 2007/08 ist Gregor Meyer künstlerischer Leiter des Ensembles. Seit der Gründung der Band L’art de passage bestand das Bedürfnis, mit Künstlern anderer Genres zusammenzuarbeiten. Entscheidend bei allen Projekten war dabei das Geben und Nehmen musikalischer Intentionen, die Inspiration für die ständige Entwicklung der eigenen musikalischen Vorstellungen. So kam es zu Programmen mit Liedermachern, Schauspielern, Tänzern, Mimen, Film- und Theaterregisseuren und 2010 zur Zusammenarbeit mit dem Gewandhauschor.
Tobias Morgenstern: Akkordeon, Stefan Kling: Piano, Silvio Schneider: Konzertgitarre, Wolfgang Musick: Kontrabass, Alex Bätzel: Drums
Gregor Meyer: Leitung

Empfohlener Austrittspreis: 25 €*




Montag
05.06.17

Silcher. Volkslieder im neuen Gewand / Gewandhauschor Leipzig und L‘art de passage
16:00 Uhr

Empfohlener Austrittspreis: 25 €*




Freitag
09.06.17

Seide
20:00 Uhr

Eine west - östliche Novelle von Alessandro Baricco mit Liedern von Rio Reiser.
Eine Geschichte voller Leichtigkeit, Ferne und Musik.
Erzählt wird die sonderbare Reise des Seidenraupenhändlers Herve Joncour bis ans Ende der Welt.
Ein Anfang.
Es spielen Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*
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Samstag
10.06.17

Accordion mystery
20:00 Uhr

Musikalisches Roman-Drama für einen Schauspieler und einen Akkordeonisten mit Geschichten aus E. Annie Proulx' Meisterwerk
"Das grüne Akkordeon"
Es spielen Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*
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Sonntag
11.06.17

Monsieur, wir sehen uns wieder! Christa Wolf und Franz Fühmann
11:00 Uhr

Die Briefe und Notizen zwischen Franz Fühmann und Christa Wolf lassen das Publikum eintauchen in die Zeit der kleinen und großen Widerstände, Nöte und Hoffnungen der 60er, 70er und 80er Jahre in der DDR. Zwei außerordentliche Schriftsteller geben einander Einblicke in ihr Werk und ihr Leben. Politische Umstände führen zu heißen Diskussionen, Verweigerungen, Schreibblockaden. Der Abend gibt den Blick frei auf ein untergegangenes Land und seine Denker, das und die längst nicht vergessen sind.
Es lesen: Maries Ludwig, Rike Eckermann, Hans-Jürgen Pabst
Musik: Ulrich Herrmann
Eine Produktion der LeseGuerilla.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Sonntag
11.06.17

Jung & Young
17:00 Uhr

Nach dem Roman von Navid Kermani
Ein Junge besorgt sich eine Gitarre und fängt an zu spielen: Neil Young. Ein anderer, Navid Kermani, hörte leidenschaftlich gern dessen Lieder. Er schreibt darüber „Das Buch der von Neil Young Getöteten“. Der Lausitzer Liederpoet Gerhard Gundermann dichtete ihn nach, spielte seine Musik, starb jung. Thomas Rühmann und Reentko Dirks (Gitarre) spielen, singen, in terpretieren Youngs Musik, Gundermanns Lieder, Kermanis Buch.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*




Freitag
16.06.17

Frau Böwe und Herr Morgenstern
20:00 Uhr

Unerhörte Improvisationen und wunderliche Gesänge
Zum (vor)letzten Mal!
Winnie Böwe, ein Zwitterwesen aus Schauspielerin und Koloratursopran, singt und improvisiert über alle Songs, die ihr gefallen, und das reicht von Nina Hagen bis Joni Mitchell, über polnische und rumänische Zigeunerlieder, französische Chansons und vieles mehr. Tobias Morgenstern interpretiert ohne Rücksicht auf stilistische Grenzen alle Songs auf dem Akkordeon. Er wird begleitet von Wolfgang Musick (b) und Wolfram Dix (dr).

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*
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Samstag
17.06.17

Jiddisch subversiv?
20:00 Uhr

Woher kommt der Jiddisch-Hype heute ? Woher kam der Jiddish-Hype im letzten Jahrzehnt der DDR? Woher kam der Jiddisch-Hype zwischen den Weltkriegen im letzten Jahrhundert? Jalda Rebling singt Jiddisch, seit sie singen kann. Was macht die Faszination dieser Sprache aus, die im 14. Jahrhundert aus Deutschland auswandern musste, immer wieder todgesagt wurde und heute lebendiger ist denn je?
Jalda Rebling und Tobias Morgenstern erkunden jenseits von Klezmer und Mainstream die Faszination einer Sprache und ihrer Musik, die Energie einer Kultur, die vor allem eines ist: subversiv. Jalda Rebling, Kantorin, Schauspielerin, lehrt in der Tradition der Maggidim, von Ort zu Ort wandernd, jüdisches Wissen in Geschichten und Liedern. Sie ist eine welterfahrene Spezialistin für Jüdische Musik vom Mittelalter bis zur Moderne.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*
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Sonntag
18.06.17

Rumpelstilzchen
16:00 Uhr

Ach! Was gibt es doch für kleine böse Männchen ... aber zum Glück gibt es auch gute Prinzen. Doch leider gibt's auch gierige Könige, aber zum Glück auch schlaue Mäuse. Und leider reden Müller oft dummes Zeug, aber nur, wenn sie schöne Töchter haben. Und das hat der Müller jetzt davon. Nun sitzt seine Tochter im Verlies und soll Stroh zu Gold spinnen. Da ist guter Rat teuer. Doch zum Glück gibt es kleine böse Männchen. Ja, und zum Glück gibt es Märchen! Sonst hätten wir nie etwas von dieser unglaublichen Geschichten gehört, die vor langer langer Zeit auf jeden Fall wahrscheinlich vielleicht wirklich passiert ist.
Es spielt Anna Fregin vom Theater Anna Rampe, Berlin.

Empfohlener Austrittspreis: 10 / 15 €*
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Freitag
23.06.17

OderKurz-Filmspektakel
20:00 Uhr

Internationaler Kurzfilm-Wettbewerb
Wie im letzten Jahr eröffnen wir das Programm am Freitag mit internationalen Kurzfilmen. Die Geschichten kommen aus aller Welt und sind in englischer Sprache oder mit englischen bzw. deutschen Untertiteln versehen. Im Anschluss Sonderprogramm: Wir zeigen die sonderbarsten, schrägsten, wildesten, polarisierendsten Filme – ein bunter Reigen unter dem Sternenhimmel... UND Live-Musik mit Barpianist in der Randwirtschaft .
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Samstag
24.06.17

OderKurz-Filmspektakel
16:00 Uhr

Kinderfilmprogramm
Samstagnachmittag ist Kinderfilm-Zeit. Die Animationsfilme und kurzen Spielfilme für Kinder ab 6 Jahren zeigen wir eingebettet in eine altersgerechte Moderation mit Schülern des Brecht-Gymnasiums Bad Freienwalde.
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Samstag
24.06.17

OderKurz-Filmspektakel
19:00 Uhr

Nationaler Kurzfilm-Wettbewerb
Am Samstagabend folgt das Herzstück unseres Spektakels: Der Nationale Kurzfilm-Wettbewerb. Ab 19 Uhr präsentieren wir ein Programm verschiedenster Geschichten und Macharten. Dazwischen gibt es Gespräche mit Filmemachern und Zeit für kontroverse Diskussionen. Das Publikum wählt am Ende seine Favoriten, die auf Wanderkino-Tour geschickt werden.
Im Anschluss: Tanz bis in den Morgen mit DJ
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Sonntag
25.06.17

The Beez
17:00 Uhr

International Music Cabaret mit Folk, Pop, Happyness, Bluegrass, Country, Rockabilly, Balkan Beats, Kult und amtlichem Rock’n’Roll
The Beez sind mehr als eine Band, sie sind eine Lebensart. Das umfasst viele verschiedene musikalische Stilrichtungen, man isst ja auch nicht sein Leben lang nur Wassermelone. Die vier Musiker haben ihre Geschmäcker und Talente seit vielen Jahren so sorgfältig und geschickt miteinander verwoben, dass ein einzigartiger Klangteppich entstanden ist - unverwechselbar Beez. Da schimmern Farben von Rob Rayner´s Punkrockzeit in Sydney durch und Peter D´Elia verleiht mit theatralischem Heavy-Metal-Bluegrass eine amerikanische Schattierung. Gründerin Deta Rayner pflegt dieses wertvolle Stück als Berliner Varieté-Pionierin mit Glitzer und osteuropäischen Skalen und Annette Kluge aus Hamburg klopft den Teppich so gründlich aus dass man hervorragend auf ihm tanzen kann. Dabei sind Attitüden überflüssig, denn als echter Hingucker ziehen diese sprühenden Bühnenpersönlichkeiten allesamt sofort in ihren Bann.
Mit Rob Rayner (AUS) – Gitarre, Deta Rayner (D) – Akkordeon, Peter D’Elia (USA) – Banyo und Annette Kluge (D) - Schlagzeug.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*
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Freitag
30.06.17

"Das Höhrrohr"
20:00 Uhr

Das HÖRROHR basiert auf dem Roman der surrealistischen Malerin Leonora Carrington, die in diesen Tagen 100 Jahre alt geworden wäre. Es ist eine phantastische Geschichte von alten Frauen, die von der Schneekönigin träumen, von Mexico, stiefelförmige Hütten, dem heilige Gral, Schlittenhunden, Maschinenpistolen, Giftmischerinnen und vergrabenen Schätzen. Ganz leichthändig gelingt Carrington etwas, was man nur in glücklichsten Theatermomenten erlebt: sie beweist, dass die Phantasie das Leben und schließlich die ganze Welt verändern kann. Marian Latherby, die 94jährige Heldin, besitzt die Naivität eines Candide und die Unbeirrbarkeit eines Don Quixote. Sie wird dargestellt von Anna Böttcher, bekannt aus zahlreichen Film- und Fernsehrollen, unterstützt von der Komponistin und Pianistin Maja von Kriegstein, die mit ungewöhnlichen Klängen der Geschichte einen weiteren Raum öffnet. Regie Boris von Poser, Gestaltung Andreas Gehlhaar.

Empfohlener Austritt: 18 Euro*
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