Theater am Rand

Schlafplatz am Rand

 

Sonntag
01.05.16

Manifestliches
11:00 Uhr

Ein Dialog zwischen Karl Marx und dem Südseehäuptling Tuiavii, zwischen zwei Posaunen und einem Akkordeon, zwischen Tun und Lassen.
Wie ein riesiger Panther setzt das „Kapital“ zum Schlusssprung an – um die alleinige Macht in der Welt endgültig zu erringen. Es wird Zeit, endlich aufzuhören „auf hohem Niveau zu jammern“. Es wird höchste Zeit, konzentriert hinzuschauen auf die beängstigenden Gründe für den Zustand unserer Welt. Die Namen der Mitwirkenden bürgen dabei für Sinnlichkeit und Humor, so dass es auch ein vergnüglicher Abend wird. Denken muss ja nicht notwendiger Weise schlimm sein. Es kann Spaß machen. Und Mut!
Es sprechen: Walfriede Schmitt und Jens-Uwe Bogadke, es musizieren: Konrad Bauer und Johannes Bauer (Posaune), Tobias Morgenstern (Akkordeon)




Sonntag
01.05.16

WENZEL & BAND – Sterne glühn
19:00 Uhr

Es lebe die Poesie! Es lebe das Leben! Von fernen Welten und nahen Bedingungen, pulsierend im Rhythmus der Welt, voller Witz und Hohn auf die Mächtigen, voller Zärtlichkeit für die Aufrechten. Ein Fest des Lebens, bei dem STERNE GLÜHN und die Hoffnungen nicht verschütt gehen, bei dem sich die karibische Leichtigkeit mischt mit dem strengen Bedenken unserer Utopien. Zwischen Mohn und Kamille, zwischen Rum und Kaffee, zwischen Halb und Halb, aber immer mit ganzem Herzen.
Mit Wenzel (voc, git, acc, p), Hannes Scheffler (git, b), Thommy Krawallo (git), Stefan Dohanetz (dr, perc).
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Donnerstag
05.05.16

LivingRoom - Soul, Funk & mehr aus dem Oderbruch
19:30 Uhr

LivingRoom ist Kult – zumindest im Oderbruch. Hier leben die neun Musikerinnen und Musiker, ein illusterer Haufen von Leuten aus dem Bruch, die sich 2009 in einem Wohnzimmer trafen und beschlossen, Musik zu machen.. Einige von ihnen sind beinharte Profis, andere enthusiastische Amateure. Neben ihrer Freundschaft verbindet sie die Leidenschaft für‘s Musizieren. Mit eigenen Arrangements spielen sie sich durch die Klassiker des Rock, Soul und Funk, über Duke Ellington, Marvin Gaye und Stevie Wonder bis zu den Beatles, van Morrison und Michael Jackson. Mit Heike Matzer (voc, as), Reinier Scheers (voc, perc), Sebastian Undisz (p, fl), Uwe Ballhorn (git), Nico Kollmann (git), Sabine Hofmann (ts), Klaus Scholz (tp), Sebastian Blache (dr), Christoph Undisz (b).




Freitag
06.05.16

Sugar Man. Das bittersüße Märchen des Sixto Rodriguez
19:30 Uhr

Eine wahre Geschichte. In drei Teilen. Detroit. Kapstadt. Berlin. Trilogie eines Trios. Wundersamer Stoff. Falsche Songs. Großes Kino. Gelöst wird das Rätsel um den amerikanischen Songwriter Rodriguez. Keiner hörte ihn, keiner wollte ihn, keiner kannte ihn, aber es kamen Tage voller Wunder und Staunen. Thomas Rühmann (voc, git), Jürgen Ehle (git), Monika Herold (bass, key, voc)
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Samstag
07.05.16

Sugar Man. Das bittersüße Märchen des Sixto Rodriguez
19:30 Uhr





Sonntag
08.05.16

Ende Gelände
11:00 Uhr

Der Tod mag unausweichlich und grausam sein, aber manchmal ist er einfach saukomisch. Für alle Freunde des Makabren bietet dieser Abend Endzeitdialoge, Grabinschriften, absonderliche Abschiedssprüche, wunderliche letzte Wünsche, stilvolle Abgänge der Menschheitsgeschichte. Nicht zu vergessen die irrtümlichen Tode und vermasselten Nachrufe. Alles im Namen des Absurden. Hart gekontert mit den von totkranken Zeitgenossen geschriebenen Nachrufen auf sich selbst: „Dieser Mensch war ich.“ Herausgegeben von Christiane zu Salms. Eine finale Inszenierung mit Ute Loeck, Holger Daemgen, Thomas Rühmann und dem Geiger Thomas Prokein.
(für Gruppen vorrangig)




Sonntag
08.05.16

Ende Gelände
15:00 Uhr





Freitag
13.05.16

Schwarz ohne Zucker
19:30 Uhr

von Kirsten Stina Michelsdatter
Nach der Erfolgsinszenierung von Mankells „Treffen am Nachmittag“ wenden sich die beiden Theater- und Filmstars Irma Münch und Hermann Beyer in ihrem neuen Stück den Lebenserfahrungen und den daraus resultierenden Sehnsüchten älterer Menschen zu. In einem Krankenhauswarteraum für Angehörige begegnen sich ein Mann und eine Frau. Wenn man einander nicht kennt, ist Takt überflüssig. Indiskret, angreifbar, unbeholfen und komisch schleicht sich zwischen beide eine ungekannte Offenheit. Sie geben nach, wo sie früher hart blieben, sie geben zu, was in der Ehe nicht zu sagen war. Vom Plateau des Alters gelingt ihnen ein weiter Blick in die Vergangenheit des jeweils Anderen, die - und das ist die heitere Seite - nun nicht mehr zu ändern ist. Regie: Andreas Pirl
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Samstag
14.05.16

Schwarz ohne Zucker
19:30 Uhr





Donnerstag
19.05.16

Kino am Rand: Halt auf freier Strecke
19:00 Uhr

Reihe mit Filmen von Andreas Dresen
Frank und Simone haben sich einen Traum erfüllt und leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Paar, bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird. Die Familie ist plötzlich mit dem Sterben konfrontiert. Die beiden halbwüchsigen Kinder müssen mit den Symptomen der Krankheit ihres Vaters zurechtkommen und sind mit der Situation überfordert. Ehefrau Simone ringt ebenfalls um Fassung und Kraft. "Halt auf freier Strecke" ist eine Geschichte der Extreme, die aus alltäglichen Vorgängen erwachsen, eine Geschichte, die im Tod das Leben feiert. Der Film erschüttert durch die Nähe zu seinen Figuren und die daraus resultierende Authentizität und bleibt dabei hoffnungsvoll und voller Lebensfreude. Mit Steffi Kühnert, Milan Peschel u.a.




Freitag
20.05.16

Spanish Mode – Zwischen Tango und Jazz
19:30 Uhr

Spanish Mode, das hochklassige Ensemble Leipziger Instrumentalisten rund um die tango-erfahrene Sängerin Claudia Wandt, lädt auf eine tonale Reise in warme Gefilde ein und verzaubert mit jazzigen Klängen. Kaiser/Breitenbach zeigen in den Soli ihre handwerkliche Klasse, aber auch, dass sie Lyriker an den Instrumenten sind. Sievert am Kontrabass fungiert perfekt als rhythmische Basis und tief schwingendes Fundament von Wandts wandlungsfähiger und ausdrucksstarker Stimme. Das Programm „jazzytango“ umfasst Evergreens, Raritäten und Eigenkompositionen. Mit Claudia Wandt (voc), Michael Breitenbach (sax, perc), Frank Kaiser (git), Christian Sievert (db), Peter Kuntsch (perc).
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Samstag
21.05.16

BODECKER & NEANDER und FREUNDE
19:30 Uhr

Die beiden Mimen feiern in diesem Jahr ihr 20jähriges Bühnenjubiläum und laden dazu Gäste des visuellen Theaters ein.

Das Theater NIMU kann unfallbedingt leider heute nicht mit BODECKER & NEANDER zusammen spielen. Der gemeinsame Abend wird nach Genesung mit Freude nachgeholt. Aus diesem Grund spielen BODECKER & NEANDER heute einen Abend mit ihren schönsten Geschichten!
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Sonntag
22.05.16

Tanztee
16:00 Uhr

Tanztee im Theater am Rand – das ist inzwischen Tradition! Mit viel frischem Wind starten wir in die neue Tanzsaison. Tanzbare Swing- und Jazzstandards, Ragtime und Dixielandtitel aus den 30er und 40er Jahren bilden das Repertoire. Klassische Big-Band-Musik von Glenn Miller bis Benny Goodman oder Count Basie laden auf die Tanzfläche ein. Es spielt Take Brass - eine üppige Brass-Band aus größeren Schülern und gestandenen Bläsern aus Bad Freienwalde, unterstützt von einer professionellen Rhythmusgruppe, Klavier und Gitarre. Die Leitung hat Endrik Salewski.

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Freitag
27.05.16

Seide
19:30 Uhr

Eine west - östliche Novelle von Alessandro Baricco mit Liedern von Rio Reiser.
Es spielen Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern.
Eine Geschichte voller Leichtigkeit, Ferne und Musik. Erzählt wird die sonderbare Reise des Seidenraupenhändlers Herve Joncour bis ans Ende der Welt.
Ein Anfang.
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Samstag
28.05.16

Accordion mystery
19:30 Uhr

Musikalisches Roman-Drama für einen Schauspieler und einen Akkordeonisten mit Geschichten aus E. Annie Proulx' Meisterwerk " Das grüne Akkordeon "
Es spielen Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern.
Ein Instrument spielt sich durch die Zeiten. Von einem Jahrhundert ins nächste, von Hand zu Hand, von Italien durch Amerika. Es klingt vielsprachig wie die Lieder und Tänze der Einwanderer. Cajun, Tango, Musette, Ranchera, Polka, Blues. Literatur wie Musik. Hundert Jahre Zweisamkeit eines Akkordeons und seiner Spieler. Thomas Rühmann spricht, Tobias Morgenstern spieAccordion Mysterylt " Das grüne Akkordeon" von E. Annie Proulx. Nach der "Entdeckung der Langsamkeit" bringen die Berliner Künstler nun das Kultbuch aller lesenden Akkordeonisten und Akkordeon liebenden Leser auf eine Theaterbühne. Ein Jahrhundert ist lang, 600 Seiten Roman angemessen. Die Auswahl wird zur kreativen Qual. Jeder Akkordeonbesitzer scheint ein Kapitel für sich. Hinter jedem Kapital verbergen sich ungeahnte Töne, Tempi, Rhythmen. Zu erleben ist ein 90-minütiges, multikulturelles Kunst-Stück, das spannungsreiche Duett für einen Schauspieler und einen Akkordeonisten. Ein Duell ohne Sieger. Jeder macht seine Arbeit. Hand made. Ungekünstelt. Virtuos.
E. Annie Proulx' gestische Sprache leiht der Musik ihre Bilder. Die Sprache des Akkordeons bringt den Text zum Klingen. Direktheit und schwarzer Humor sind Absicht. Spielort des Roman-Dramas ist das deutsche Haussofa. Familiäre Bühne für Alltag, Feiertag, Todestag. Gemütlich-ungemütliches Möbel für Auf-, Ab- und Ausbrüche. The Two Germans - zweie aus Berlin/ Ost - wandern aus in die Neue Welt. Hinein in die klingenden, verschlungenen Geschichten von E. Annie Proulx. "La Merica" - zwischen Leben und Tod, Hauen und Stechen, Heulen und Lachen, laut und leise. Am Ende stockt der Atem.
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Sonntag
29.05.16

Die Entdeckung der Langsamkeit
11:00 Uhr

Eine musikalisch - szenische Lesung nach dem Buch von Sten Nadolny
Ein Zehnjähriger, der zu langsam ist, einen Ball zu fangen, will den Nordpol erobern. John Franklin sieht anders, denkt anders, handelt anders als die Mehrheit. Seine Langsamkeit wird zur Entdeckung eines menschenfreundlichen Prinzips: Zukunft. Der Schauspieler Thomas Rühmann liest aus Sten Nadolnys Roman „Die Entdeckung der Langsamkeit“. Der Musiker Tobias Morgenstern kommentiert auf dem Akkordeon. Lieder des Lausitzer Poeten Gerhard Gundermann begleiten John Franklins spannende Reisen auf das Meer der Möglichkeiten.
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Sonntag
29.05.16

Kindertheater: Die Prinzessin auf der Erbse
16:00 Uhr

Puppentheater für Kinder ab 5 Jahre und Erwachsene, frei nach H. Ch. Andersen
Die Prinzessin auf der Erbse gehört zu den bekanntesten Märchen Andersens. Es handelt von der wohl wichtigsten Sache der Welt, der Suche nach dem richtigen Menschen an unserer Seite, der Suche nach Liebe und nach dem Glück. Lebendige Dialoge, pointierte Spielweise, rascher Szenenwechsel lassen Andersens Märchen zu einer kurzweiligen Stunde für die ganze Familie werden. Spiel: Veronika Thieme, Pierre Schäfer

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