Theater am Rand

Schlafplatz am Rand

 

*Eintritt bei Austritt Für unsere Vorstellungen empfehlen wir Ihnen Austrittspreise zwischen 15 und 25 Euro. Schlussendlich entscheiden Sie jedoch selbst, was Ihnen die Vorstellung wert war.

Sonntag
01.10.17

Humustag - Frühstück am Rand
11:00 Uhr

Bayer wird Monsanto kaufen, ChemChina heiratet Syngenta und Dow Chemical ist mit Dupont liiert. Ziegenquark aus Zollbrücke, Schinken vom Behringhof und Gemüse von Organischer Landbau in Bienenwerder. Anlässlich der Fusionen der weltweit größten Agrarchemie- und Saatgutkonzerne sammelt das Randthema an einem mit biologischen, gentechnikfreien, frischen und regionalen Produkten gedeckten Frühstückstisch Unterschriften für eine Begrenzung dieser bevorstehenden Konzernmacht. Denn die Vielfalt der Kulturpflanzen nimmt durch den Verkauf weniger und nicht vermehrungsfähiger Sorten drastisch ab und bringt Bäuerinnen und Bauern zunehmend in die Abhängigkeit der Agroindustrie – allein Bay-Santo kontrolliert fast ein Drittel des kommerziellen Saatgutmarktes. Mit dem Frühstück am Rand auf Spendenbasis, einer Einführung in die Permakultur-Gärtnerei und Angebot von Bio-Saatgut durch Ute Boekholt von Samenbau Nordost unterstützt das Randthema eine ökologisch nachhaltig und sozial gerechte Agrarwende und freies Saatgut.

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Sonntag
01.10.17

Stadt. Land. Kuh.
15:00 Uhr

Wenn alle so zurück zur Natur schlendern wollten, wie die Miss in diesem Stück, dann sollte die Natur lieber schnell in die Stadt emigrieren. Hoffnungen, Sehnsüchte und Klischees von der Landidylle vor Augen, begibt sie sich mit ihrem Schminkköfferchen auf eine Reise ins „Abseits der Zivilisation“. Dass es da aber auch Menschen, Tiere und Sensationen gibt, das hätte sie sich so nicht träumen lassen. Alle Zeichen stehen schon wieder auf Abfahrt, wäre da nicht die schöne Kuh mit den großen Augen und der lila Zunge. Und auch der dazugehörige Bauer ist eigentlich nicht ohne, wenn er nicht...
flunkerproduktionen verarbeiten in diesem Stück die Freuden und Erlebnisse von acht Jahren Landleben in der brandenburgischen Pampa, humorvoll, gestenreich und mit viel spielerischer Übertreibung.

Empfohlener Austrittspreis: 10/15 €*

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Sonntag
01.10.17

Jindrich Staidel Combo - „As time to say - Ahoi“
18:00 Uhr

Die Jindrich Staidel Combo führt in ihrem Programm schwerelos durch die Galaxien der Filmmusik und verspricht einen in sich stimmenden Abend, an dem nichts, aber auch gar nichts fehlt! Musik, gesprochenes Wort und ein allseits gut aufgelegter Staidel, der sich überall auskennt. Pro Haska, dessen Deutsch immer besser wird, führt wie eh und je gebrochen durch den Abend. Die Jindrich Staidel Combo zelebriert die Jazzpolka und geht selbst dabei noch eigene Wege, ohne sich zu verlaufen. Sie werden be- und erleuchtet von dieser kraftvollen Essenz, die das Lachen anregt und wo Spontanhumor ganz groß geschrieben wird. Erleben Sie also den berühmten Pharao der Jazzpolka Jindrich Staidel und seine Polkakrieger beim musikalischen Feldzug durch Barrandov, dem tschechischen Hollywood unweit von Olomuc: Staidel goes Barrandov- gehen Sie mit. Das Programm ist in Farbe und wird letztmalig ohne Karel Gott ausgestrahlt!
Jind?ich Staidel:Posaune, Tuba, Akzep-Dance, Pro Haska: Tenorsaxophon, Reproduktor, ein- und leitende Worte, Manitschka Krausonova: Piano, E- Orgel, Broche, Tatra Skoda: Blechoblaten a zambeln

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*

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Montag
02.10.17

Die Schauspielbrigade Leipzig spielt und singt Gundermann
19:30 Uhr

Studenten und Absolventen der Leipziger Hochschule für Musik und Theater singen Gundermann.
Das hat schon bei Ihrem ersten Gastspiel im Theater am Rand für Begeisterung gesorgt. In der Interpretation von Gundis Liedern sind dabei alle frei von unangemessener Theatralik oder Gestik. Sie steigen tief in die Songs ein, jede und jeder seinen Favoriten wählend, tragen deren tragikomische Geschichten über das Älterwerden, den Verlust der Arbeit und der Heimat von innen heraus vor. Die Vielzahl der Stimmen unterstreicht zugleich, dass die Lieder nicht nur auf einen Lausitzer Baggerfahrer und Liedermacher passen, sondern vielmehr universell sind. Die Schauspiel-Brigade wechselt dabei zwischen Solo, Duett und Chor und gibt Gundermanns Lieder eine besondere Dramatik, sorgt für neue Zugänge und Perspektiven. Frank Raschke, Dozent, Jazzmusiker und Arrangeur herausragender Berliner Klassik-Ensembles, der selbst als „Narr“ den Abend eröffnet und dann Piano und Akkordeon spielt, hat Bearbeitungen geschrieben und Arrangements gefunden, die immer wiederüberraschen. Das Streicher-Quartett unterstreicht die ganz eigene Poesie der Songs und ist mitten drin, wenn kraftvoll und mit viel Power „Scheisspiel“ oder „Hier bin ich geboren“ erklingt. So dann: Jauchzet! Frohlocket!

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*

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Dienstag
03.10.17

Eisbrenner & Lürig - Hausboot
11:00 Uhr

Aus der Ost/Westbegegnung des Texters Eisbrenner und des Komponisten Lürig in den Neunzigern für die Produktion des Eisbrenner-Albums „Willkommen in der Welt“ wurden mehr und mehr gemeinsame Songs, bis zu dem Beschluss, ein gemeinsames Bandprojekt draus zu machen und es HAUSBOOT zu nennen. Schon mit dem ersten Album „Stromab“ gelangen mehrere Radioerfolge. Jetzt, mit Erscheinen des zweiten Albums „Fluss der Zeit“, geht auch eine Liveband HAUSBOOT auf Reisen. Die Musik sucht sich zwischen Folk, Country und Rock/Pop ihren Raum. Inhaltlich schwimmt das HAUSBOOT nicht selten gegen den Strom – gesellschaftskritisch, romantisch, visionär… Mit der erfolgreichen Kampagne um das „Lied vom Frieden“ engagiert sich die Band seit 2016 für einen anderen Umgang mit Russland.
Heiner Lürig: git, voc, piano, Tino Eisbrenner: voc, perc, git, Oliver Siegmann: b, Alejandro Soto Lacoste: p, keys, voc, git

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Dienstag
03.10.17

Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot
17:00 Uhr

Fetter Bläsersound, dick aufgetragen, mit elektrifzierter Gitarre und donnerndem Schlagzeug. Sängerinnen und Sänger singen und schreien – lieblich-skurril, punkig, feinsinnig, ironisch. Zwischen den Musiken immer wieder Moderationen, Tanzeinlagen, Kunst und Improvisationen, die das Publikum mitnehmen auf die Suche nach mehr Lebenslust, mehr Witz, mehr Musik. Neue und alte Sounds, Songs und Texte weisen in die Zukunft. Stärker denn je heißt es, den Blascore-Crossover pfegen, bayerische Volksmusikfestivals mit Brecht’schem Punk aus dem Roten Wedding zu erfreuen, russischen mit französischem Brassfolk zu kombinieren, Hans Moser und Georg Kreisler mit Rio Reiser und Tocotronic bekannt zu machen und Hermann Hesse gemeinsam mit Hanns Eisler auf den Balkan zu schicken. Die Herolde des Ungehorsams blasen Pop und Propaganda den Marsch. Spaß, Kritik, Ironie und Lust ohne Klamauk stehen weiter und stärker im Vordergrund.

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*

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Donnerstag
05.10.17

Monsieur Satie
15:00 Uhr

Musikalische Pantomime mit Schattenspiel, Film und schwarzem Theater
Bodecker & Neander spielen Tobias Morgenstern musiziert
Dieses Theaterstück bietet eine einzigartige Mischung verschiedener künstlerischer Ebenen und lässt sich betrachten wie ein Bilderbuch: Allmählich entsteht vor den staunenden Augen der Zuschauer das Leben von Erik Satie, eingebettet in die Musik des französischen Komponisten. Mit ihrem subtilen und humorvollen Spiel begeistern die beiden Mimen Alexander Neander und Wolfram von Bodecker Jung und Alt. Die Künstler des Schweigens präsentieren eine bunte Vielfalt überraschender Einfälle, die uns das außergewöhnliche und nicht weniger skurrile Leben dieser beeindruckenden Persönlichkeit nahe bringen. Morgenstern instrumentiert die Musik Erik Saties für Akkordeon und Klavier gleichermaßen und schafft damit die Möglichkeit, Saties` Werke noch einmal neu zu entdecken.
Regie: Lionel Ménard. Idee/ Konzept: Gabriele Nellessen, Bühnenbild: Vanessa Vérillon
(für Gruppen vorrangig)

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*

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Freitag
06.10.17

Monsieur Satie
15:00 Uhr

(für Gruppen vorrangig)

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*

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Freitag
06.10.17

Monsieur Satie
19:30 Uhr

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*

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Samstag
07.10.17

Monsieur Satie
19:30 Uhr

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*

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Sonntag
08.10.17

The King Stones
17:00 Uhr

Gabriella Reno (Kingston, Jamaica) und Samuele Vivian (Venedig, Italien) spielen im Akustik-Duo „The King Stones“ eine Mischung aus Alternative Folk, Soul und Reggae. Die Sängerin und Songschreiberin und der international bekannte Sologitarrist begegneten sich im Juni 2013 und verliebten sich augenblicklich in die Fusion ihrer musikalischen Elemente, was zu umfangreichen Aktivitäten wie gemeinsamem Songschreiben, zu Livetouren und Aufnahmen führte. Nur einige Monate später war das Duo Opener für Toni Braxton und Chrisette Michelle vor dreißigtausend Besuchern beim „Jamaica Jazz und Blues Festival“, nachdem sie kurz zuvor von „Tallawah“ und anderen jamaikanischen Zeitungen als der aktuell angesagteste „Indie Reggae Sound“ nominiert worden waren. Inzwischen werden sie verstärkt vom Zollbrücker Kapellmeister Jansen Folkers.
Gabriella Reno: Gesang, Kalimba, Texte, Samuele Vivian: Gitarre, Gesang, Komposition, Jansen Folkers: Violine

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Donnerstag
12.10.17

Und immer sind die Weiber weg!
15:00 Uhr

Ursula Karusseit liest heiter-besinnliche Geschichten von Stefan Heym
Stefan Heym einmal ganz anders: heitere Anekdoten zum Thema Ehe- und sonstige Lebensbewältigung, geschrieben für seine Ehefrau Inge. Diese vergnüglichen und nachdenklichen, humorvollen und weisen Geschichten zeigen Stefan Heym von einer ganz neuen, unbekannten Seite. Ob er nun von der ersten misslungenen Tanzstunde oder aber von einem verlorenen Gebiss erzählt - nie ist er deprimiert, sondern nimmt alles mit einer gehörigen Portion Gelassenheit. Ursula Karusseit folgt Heym in seinem Sprachduktus und erweist sich als kongeniale Interpretin dieser Texte. Tobias Morgenstern begleitet und ergänzt beschwingt und verschmitzt auf dem Akkordeon.
(für Gruppen vorrangig)

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Freitag
13.10.17

Und immer sind die Weiber weg!
15:00 Uhr

(für Gruppen vorrangig)

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Freitag
13.10.17

Und immer sind die Weiber weg!
19:30 Uhr

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Samstag
14.10.17

Das Zauberwort
14:00 Uhr

Ein zauberhaftes Singspiel
Ein Kalif und sein Großwesir werden durch die magische List eines Rivalen in Störche verwandelt. Nur ein Zauberwort kann die beiden retten. Frei nach Motiven des Märchens „Kalif Storch“ von Wilhelm Hauff komponierte Josef Gabriel Rheinberger das Singspiel „Das Zauberwort“. 6 Sängerinnen, 2 Pianisten und das Frauen-Vokalensemble Corona Vokalis der Frankfurter Musikschule haben das Singspiel zum 60jährigen Bestehen der Musikschule einstudiert und im Juni diesen Jahres unter anderem in der Frankfurter Konzerthalle Frankfurt Oder aufgeführt. Das Publikum von 6 bis 99 Jahren war verzaubert und begeistert.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Samstag
14.10.17

Heinrich Heine in Liedern und Gedichten
19:30 Uhr

Bei Heine kann man noch Tränen lachen und weinen. Spaß und Schmerz, Witz und Wehmut wechseln von Vers zu Vers, von Strophe zu Strophe, durch die einzelnen Stationen seines Lebens, vom übermütigen Jüngling zum totkranken Heimatlosen. Wer wissen will, wie modern, ironisch, spöttisch und sentimental Heine ist, wie schön und musikalisch Sprache sein kann, sollte diese Vorstellung nicht versäumen. Es singt und erzählt Jens-Uwe Bogadtke, begleitet von Jürgen Beyer am Klavier.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Sonntag
15.10.17

Superstar des Barock - Georg Friedrich Händel
11:00 Uhr

Der gebürtige Hallenser eroberte im Sturm Deutschland, Italien und England. Er komponierte in seinem Leben mehr Werke als Beethoven und Johann Sebastian Bach zusammen. Georg Friedrich Händel erschuf mit seinem „Messias“ ein musikalisches Kunstwerk von unvergänglicher Schönheit. Das bekannteste Chorstück aller Zeiten, verwendet in zahllosen Filmen? Unzweifelhaft das „Hallelujah“ aus dem „Messias“. Wie hat der Komponist im Verlauf dreier rauschhaft erlebter Wochen seinen berühmten „Messias“ niedergeschrieben? Stefan Zweig beschreibt fiktiv die Entstehung des Oratoriums im August des Jahres 1741. Nicole Haase liest und Warnfried Altmann improvisiert am Saxophon.

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Sonntag
15.10.17

Superstar des Barock - Georg Friedrich Händel
11:00 Uhr

Der gebürtige Hallenser eroberte im Sturm Deutschland, Italien und England. Er komponierte in seinem Leben mehr Werke als Beethoven und Johann Sebastian Bach zusammen. Georg Friedrich Händel erschuf mit seinem „Messias“ ein musikalisches Kunstwerk von unvergänglicher Schönheit. Das bekannteste Chorstück aller Zeiten, verwendet in zahllosen Filmen? Unzweifelhaft das „Hallelujah“ aus dem „Messias“. Wie hat der Komponist im Verlauf dreier rauschhaft erlebter Wochen seinen berühmten „Messias“ niedergeschrieben? Stefan Zweig beschreibt fiktiv die Entstehung des Oratoriums im August des Jahres 1741.
Nicole Haase liest und Warnfried Altmann improvisiert live am Saxophon.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Sonntag
15.10.17

Kurt Tucholsky - Affenkäfig Berlin
18:00 Uhr

Vorsicht! Der Mann kannte sein Berlin. Hier geboren und aufgewachsen wurde Tucholsky zur berühmtesten Stimme der 1920er-Jahre. Als Berlin zu einer wirklichen Metropole heran wuchs. Er war einer der angesagtesten Publizisten und zwar bei Freund und Feind. Mal spöttisch, mal begeistert, mal bissig beschreibt er den Berliner Alltag. Mit Charme und Witz die Berliner Gesellschaft. Die Lebensumstände oft mit Berliner Schnauze. Seiner Geburtsstadt verdanke er alles, sagte Tucholsky. Wo, wenn nicht hier, liegen die Themen für ihn auf der Straße? Einiges davon ist bis heute noch erstaunlich aktuell... Dargeboten von den Berliner Aktricen Friederike Nölting und Nicole Haase.
Piano und Komposition: Ulrich Gumpert. Buch und Regie: Nicole Haase

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Donnerstag
19.10.17

Der Luthercode
19:00 Uhr

Mit 95 Thesen hat Martin Luther vor 500 Jahren eine Erneuerung des Glaubens und eine Revolution des Wissens ausgelöst und das Tor in die Zukunft weit aufgestoßen. Unser heutiges Bild der Welt gründet ganz wesentlich auf den Folgen der Reformation und den Errungenschaften der Renaissance im 16. Jahrhundert. Auch heute fragen wir uns, wie die Zukunft aussehen soll. Zwingen uns die Verhältnisse zu einer Neuerfindung der Welt?
Abschließend Filmgespräch im Rahmen der „Randthemen“ gemeinsam mit FÖN e.V. und unseren Förderern MBJS und Bundesbeauftragte für Kultur und Medien - Dr. Monika Grütters unter dem Motto: „Reformation heute für junge Leute“.
Davor eine Aufführung der Luther-Kantate „Die schönste Zeit im Jahr ist mein“
Eine EIKON Media in Koproduktion mit rbb, RB, SWR und Deutscher Welle, in Zusammenarbeit mit ARTE.

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Freitag
20.10.17

Dirk und das Glück
19:30 Uhr

Werner Karmas für Zöllner geschriebene Texte zerdröseln das Glücksthema: von Massentourismus über die Unwägbarkeiten von Beziehungen bis zu den schaurig-schönen Schatten-Unwuchten unseres kapitalistischen Sonnenseiten-Daseins so leichtgängig abseits des Üblichen, dass man sich sofort fragt, warum man all das bisher nicht einfach selbst so sagen konnte. Das ist wunderbar wonnig, mitunter tief besinnlich oder auch schmerzhaft, will aber gerade deswegen immer und immer wieder gehört, erhört, erlebt werden. Von modisch knarzendem Indie-Rock bis weich gezeichneter Michael-Jackson-Verneigung, von quirligem Funk bis souverän lässigem Blues reicht der Farbkasten der Platte. Das federt sehr lebendig Karmas Gedankengewicht und haucht ihm genau das richtige Leben ein. Die glasklare Poesie des Philosophen Werner Karma trifft auf die musikalische Verspieltheit der Zöllner. Eine Symbiose von Tiefgang und Leichtigkeit. Waren es bisher schon Karma-Texte wie „Immer einer“ oder „Die Affen“ gewesen, die Zöllner-Songs

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*

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Samstag
21.10.17

Ein ganzes Leben
15:00 Uhr

Eine musikalisch-szenische Lesung nach Robert Seethaler
Mit Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern.
Das Leben des Andreas Egger. Eine Seilbahnfahrt. Zwischen Himmel und Erde. Rauf und runter. Langsam und stetig. Mutig und spröde. Knorrig und zäh. Ein Hinkebeinmann. Das eine Bein kürzer. Am Gebirgshang der stabilste Tritt. Ein harter Arbeiter. Wenig Worte im Gepäck. Leidenschaftlich in der Liebe. Einer wie Luis Trenker, aber echt. Kälteerprobt und hitzebeständig. Lawinen von Schnee und sattes Grün. Hohe Blicke auf die Gipfel. Weite Wege ins Tal. Ein Abend mit Heimat. „Man kann einem Mann seine Stunden abkaufen, man kann ihm seine Tage stehlen oder ihm ein ganzes Leben rauben. Aber niemand kann einem Mann auch nur einen einzigen Augenblick nehmen.“

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Samstag
21.10.17

Ein ganzes Leben
19:30 Uhr


Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Sonntag
22.10.17

Ein ganzes Leben
11:00 Uhr


Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Sonntag
22.10.17

Sterzinger spielt Sterzinger
17:00 Uhr

Sterzinger spielt Akkordeon, plaudert und singt.
Von der Liebe und anderen Kuriositäten. Feingefühl und gute Laune wird geboten, Neues und Unerhörtes. Liebeslieder für die Rosa, den großen schwarzen Vogel, den Heiligen Ernst und einen Walter Ihrer Wahl. Schlicht und ergreifend. Zwischen Dada-Chanson, Schmäh-Tango und Operetten-Folk bringt Sterzinger viele musikalische Facetten zum Scheinen. Mit liebenswerter Wiener Attitüde, intelligenter Ironie und subtilem Witz. Schönes Leben für alle ist möglich (©Marlene Streeruwitz) und Kommunikation ist immer ein Experiment. Odawo swasi!

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Freitag
27.10.17

Rühmann & Band „Richtige Lieder“
19:30 Uhr

Nach den „Falschen Liedern“, die wie richtige klingen, nun „Richtige Lieder“, die so falsch nicht sind. Die wirre Welt und mittendrin Du. Mutig, verzagt, geliebt, verstört, entschlossen. Viel Poesie, noch mehr Leben, trockener Humor. Lieddichtung. Klangkunst. Frappierende musikalische Vielfalt zwischen Indierock und Liedform.
Thomas Rühmann & Band machen diesmal die Musik selbst. Alle erfinden, komponieren und arrangieren. Befreundete Dichter liefern die Songtexte. Fünf Musiker. Leidenschaftlich und virtuos. Da stimmt jeder Ton, jedes Wort, jedes Solo. Richtiger geht`s nicht.
Thomas Rühmann: voc, guit, Michael Ritter: guit, voc, Peter Schenderlein: piano, keyboard, voc, Lexa Thomas: bass, voc, Gören Eggert : drums, voc

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*

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Samstag
28.10.17

Jung & Young
19:30 Uhr

Ein Neil-Young-Projekt
Ein Junge besorgt sich eine Gitarre und fängt an zu spielen: Neil Young. Ein anderer, Navid Kermani, hörte leidenschaftlich gern dessen Lieder. Er schreibt darüber „Das Buch der von Neil Young Getöteten“. Der Lausitzer Liederpoet Gerhard Gundermann dichtete ihn nach, spielte seine Musik, starb jung.
Thomas Rühmann und Reentko Dirks (Gitarre) spielen, singen, interpretieren Youngs Musik, Gundermanns Lieder, Kermanis Buch.

Empfohlener Austrittspreis: 18 €*

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Sonntag
29.10.17

Sugar Man
16:00 Uhr

Das bittersüße Märchen des Sixto Rodriguez
Eine wahre Geschichte. In drei Teilen. Detroit. Kapstadt. Berlin. Trilogie eines Trios. Wundersamer Stoff. Falsche Songs. Großes Kino. Gelöst wird das Rätsel um den amerikanischen Songwriter Rodriguez. Keiner hörte ihn, keiner wollte ihn, keiner kannte ihn, aber es kamen Tage voller Wunder und Staunen.
Thomas Rühmann: voc, git, Jürgen Ehle: git, voc, Monika Herold: bass, key, voc

Empfohlener Austrittspreis: 21 €*


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